Zwischen dicht bewaldeten Hängen, Fjorden und engen Fahrwassern gleitet die Fähre durch ein weltberühmtes Mosaik von Nahrungsgründen. Hier lauern Buckelwale auf Heringe, Schweinswale huschen im Kielwasser, Seeadler patrouillieren über Gezeitenrinnen. Wer früh am Deck steht, nutzt das weiche Seitenlicht, hält Fernglas und Kamera bereit und wechselt flexibel die Seite, wenn das Personal plötzlich auf eine spritzende Fontäne deutet.
Zwischen Inseln und Strömungsrändern zeigen sich Bigg’s-Schwertwale bei der Jagd, Hafenrobben dösen auf Felsen, und gelegentlich rauschen Pazifische Weißstreifendelfine heran. Die besten Plätze sind oft windgeschützt nahe der Reling, mit freiem Blick nach vorn. Halte Ausschau nach V-förmigen Blasfahnen, dunklen Rücken mit Sicheldorsalflosse und unruhigen Möwenschwärmen, die verraten, wo unten die Fische kochen.
Auf dem Weg nach Neufundland oder zur Avalon-Halbinsel kreuzen Buckelwale, Finnwale und Minkewale produktive Kanten, während Sturmtaucher, Dreizehenmöwen und Basstölpel den Wind lesen. Bei ruhiger See erscheinen Tümmler wie flüchtige Schatten. Entlang der Küste zeigen sich Papageitaucher nahe Kolonien. Wer in der Dämmerung ausläuft, erlebt oft magische Silhouetten, doch Tagesüberfahrten bieten die beste Chance auf weitreichende Sicht.